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Walter Ernsting
Geboren in Koblenz im Jahr 1929, konnte Walter Ernsting im Jahr 1955 seinen ersten Roman veröffentlichen: „Ufo am Nachthimmel“. Allerdings gelang ihm das nur mit Hilfe eines Tricks: Da sein Verleger deutsche Autoren strikt ablehnte, reichte Walter Ernsting seinen Roman unter dem Pseudonym Clark Darlton ein. Angeblich sollte der Roman die Übersetzung eines Werkes sein; natürlich war es aber das Original von Walter Ernsting. Der Trick gelang, auch deswegen, weil Clark Darlton zu dieser Zeit wirklich als Dolmetscher tätig war. Zwei Jahre später erhielt der Roman den HUGO, die Auszeichnung für den besten deutschen Science-Fiction-Roman des Jahres. Mehrere Auszeichnungen folgten.
Anfang der 60er Jahre planten und veröffentlichten er und sein Freund K.H. Scheer die Science Fiction-Serie PERRY RHODAN. Außerdem ist er der Erfinder des Namens Perry Rhodan. Neben dem Zeichner Johnny Bruck gehörte niemand so lange wie er dem PERRY-RHODAN-Team an. Zeitweilig schrieb er auch an der ATLAN-Serie mit. Er gilt als „großer alter Mann“ des deutschen SF-Fandoms. Außerdem hat er auch an der ersten deutschen Fantasy-Reihe „Dragon“ mitgewirkt.
Seit 1981 schrieb er nur noch wenige Romane, auch deshalb, weil er zu dieser Zeit nach Irland umgezogen war. Es waren hauptsächlich Romane, in denen der Mausbiber Gucky im Mittelpunkt stand. Dieser ist gleichzeitig eine der beliebtesten Figuren der Perry Rhodan-Serie und eine Erfindung von Walter Ernsting. Obwohl er sich später ganz aus der Serie zurückzog, gehört er auch weiterhin zum PERRY-RHODAN-Team. Heute lebt Walter Ernsting in Salzburg.
(Quelle: www.perry-rhodan.net/information/team/altautoren/darlton.html) Doch Walter Ernsting hat nicht nur reine Fantasy- und Science-Fiction-Romane geschrieben, sondern auch gezielt die Romanform genutzt, um recherchierte „unbequeme“ und „unpopuläre“ Tatsachen an seine Leser heranzutragen. „Der Tag, an dem die Götter starben“ ist einer dieser Titel, der in Zusammenarbeit mit Erich von Däniken entstand. Ein weiterer ist der im Ama Deus Verlag veröffentlichte Titel „Die unterirdische Macht“, in dem die Geschichte einer unbekannten Macht erzählt wird, die die Entwicklung der Menschheit mit überlegenen technischen Mitteln überwacht und steuert.
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